Lärmszene Aktuell

Missbräuchlicher Sportwagenlärm

Es braucht Lärmmessfallen und Bussen, denn wer mit offener Auspuffklappe durch bewohntes Gebiet fährt, ist eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit.

Bundesgerichtsentscheid fordert Ausschöpfung aller Sanierungsmassnahmen

Der Entscheid zur Zuger Altstadt (1C_589/2014, Urteil vom 3. Februar 2016) bestätigt unsere Forderung für Lärmsanierungen: 'Ein Mix aus allem Möglichen, und nicht möglichst Nix' und regt einen Probelauf mit Tempo 30 an.

IG Kehlhof interveniert gegen unzureichenden Lärmschutz

Der von der Fachstelle Lärmschutz des Tiefbauamtes Kanton Zürich vorgesehene Lärmschutz entlang der Seestrasse in Stäfa reicht nicht aus.

Der Abgas- ist auch ein Lärmskandal

Was der VW-Abgasmess-Skandal in den USA jetzt zutage bringt, praktiziert die Fahrzeugindustrie auch beim Motorenlärm. Die Politik muss ihnen endlich auf die Finger klopfen!

Strassenlärmsanierungen in Verzug

Die Fristen laufen bald ab, aber vielerorts sind Lärmsanierungen in Verzug: Was können betroffene Hauseigentümer tun?

Fluglärm-Gesundheitsstudien

Ruhe dank Nachtflugverbot

Fluglärm macht krank und depressiv

Verschiedene Studien belegen, dass Fluglärm zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. «Wir wissen, dass Fluglärm Bluthochdruck, Herzinfarkte und auch Schlaganfälle auslösen kann», sagte Studienleiter Thomas Münzel der Mainer Universitätsklinik. Wie genau es dazu kommt, haben im 2014 Forscher aus Mainz geklärt. Eine Studie mit 75 Teilnehmern habe ergeben, dass der Lärm die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin steigert und die Gefässfunktion beeinträchtigt. Bei der Studie beschallten die Forscher gesunde Männer und Frauen in ihren heimischen Schlafzimmern in der Nacht mit Fluglärm von durchschnittlich 60 Dezibel.

Die Mainzer Universitätsmedizin arbeitet auch an einer weiteren Studie, die Auswirkungen von Fluglärm bei Patienten mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Stört oder verkürzt der Lärm den Schlaf (Aufwachreaktionen) und wechseln Schlafende dadurch in eine andere Phase, so belastet dies die Psyche. Nächtliche Lärmstörungen, die regelmässig und über einen längeren Zeitraum andauern steigern die Häufigkeit von Depressionen und Psychosen wie Schizophrenie.

Durch Fluglärm wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet

Die Forscher des schwedischen Karolinska-Instituts in Stockholm haben in einer langjährigen Studie herausgefunden, dass wegen Lärm verstärkt Hormone augeschüttet werden, die dick machen. Für die Studie haben sie über einen Zeitraum von fünf bis acht Jahren 5000 Menschen untersucht, die in Stockholm nahe des Flughafens wohnen.

Wegen des ständigen Lärms - vor allem nachts - schüttet der Körper verstärkt Stresshormone aus, insbesondere Cortisol, welches wiederum Heisshunger-Attacken auslöst. Gemäss der Studie nehmen Anwohnende eines Flughafens an der Taille pro 5 Dezibel um 1,5 Zentimeter zu.

Artikel Sonntags-Zeitung, 08.03.2015 "Fluglärm macht depressiv"

Artikel MAZ, 07.05.2014 "Fluglärm macht dick"

Artikel vom Tages-Anzeiger, 02.07.2013 "Wie Fluglärm krank macht"

 

Fluglärm-Internetseiten:


SSF, Schweizerischer Schutzverband gegen Flugemissionen:
www.flugemissionen.ch

Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich:
www.schutzverbandzuerich.ch


www.schutzverband.ch


www.vfsn.ch
 (Verein Flugschneise Süd - NEIN)

www.fluglaermschutz.ch
 (Dachverband FlugLÄRMschutz, Bürgervereinigungen für erträgliche Flugimmissionen)