Lärmszene Aktuell

Missbräuchlicher Sportwagenlärm

Es braucht Lärmmessfallen und Bussen, denn wer mit offener Auspuffklappe durch bewohntes Gebiet fährt, ist eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit.

Bundesgerichtsentscheid fordert Ausschöpfung aller Sanierungsmassnahmen

Der Entscheid zur Zuger Altstadt (1C_589/2014, Urteil vom 3. Februar 2016) bestätigt unsere Forderung für Lärmsanierungen: 'Ein Mix aus allem Möglichen, und nicht möglichst Nix' und regt einen Probelauf mit Tempo 30 an.

IG Kehlhof interveniert gegen unzureichenden Lärmschutz

Der von der Fachstelle Lärmschutz des Tiefbauamtes Kanton Zürich vorgesehene Lärmschutz entlang der Seestrasse in Stäfa reicht nicht aus.

Der Abgas- ist auch ein Lärmskandal

Was der VW-Abgasmess-Skandal in den USA jetzt zutage bringt, praktiziert die Fahrzeugindustrie auch beim Motorenlärm. Die Politik muss ihnen endlich auf die Finger klopfen!

Strassenlärmsanierungen in Verzug

Die Fristen laufen bald ab, aber vielerorts sind Lärmsanierungen in Verzug: Was können betroffene Hauseigentümer tun?

Zürich

Raser

IG Bellerivestrasse für alle

2018/19 wird die Bellerivestrasse saniert. Diese Sanierung bietet die einmalige Chance, aus der Bellerivestrasse wieder eine anwohner und quartierfreundliche Strasse zu machen. Es gibt in der Schweiz genügend Beweise, dass Temporeduktionen funktionieren. Jetzt müssen wir unsere Forderungen für mehr Lebensqualität einbringen!


Seit langer Zeit plant die Stadt eine Sanierung der Bellerivestrasse. Die Gruppe BELLERIVESTRASSE FÜR ALLE setzt sich dafür ein, dass die Sanierung unserer Strasse die Situation für die Anwohnenden und das Quartier deutlich verbessert. Es soll nicht nur dem Durchgangsverkehr Rechnung getragen werden.
 
Unsere Hauptanliegen sind:
 
- Verringerung des massiv überhöhten und gesundheits- schädigenden Strassenlärms durch Einführung von Tempo 30 auf Utoquai/Bellerivestrasse. Die Lärmwerte der Bellerviestrasse fallen gemäss Gesundheits- und Umweltdepartement in die Kategorie "Alarmzone".
   
- Eliminierung der teilweise massiven Erschütterungen durch schwere Gefährte.

- Verbesserung der Luftqualität: weniger Feinstaub, Abgase und Schmutz.

- Reduktion von vier auf zwei Fahrspuren, dafür beidseitig ein Veloweg: so erhält das Quartier die dringend benötigte doppelte Veloschnellspur - eine Strasse FÜR ALLE.

- Gestalterische Anbindung von Utoquai/Bellerivestrasse an den neuen Sechseläutenplatz und die Seepromenande, damit ein gemeinsamer städtischer Raum entsteht.

 
Positive Effekte:

- Weniger Lärm.

- Weniger Schadstoffe.

- Mehr Sicherheit für Velos und Fussgänger.
 
- Angenehmere und flüssigere Fahrweise wird möglich, dadurch weniger Stau am Bellevue.
   
- Mehr Lebensqualität: der Erholungsraum am See wird deutlich aufgewertet.


Wir fordern die zuständigen Ämter auf, die Interessen des Durchgangsverkehrs sorgfältig gegen jene der Anwohnenden und aller anderen Strassenbenützer abzuwägen. Falls das geplante Sanierungsprojekt die Anliegen der Anwohnenden und der nicht-motorisierten Strassenbenützer nicht berücksichtigt, wird die IG Bellerivestrasse geeignete Massnahmen - auch juristische - ergreifen.

Mehr Infos finden Sie auf unserer Website.

zurück