Fokus Lärm und Gesundheit

Verkehrslärm gefährdet die Gesundheit – besonders nachts.

Statistische Erhebungen belegen, dass Lärm die Gesundheit schädigt.

Schutzstandards verschärfen.

Lärmbelastungen erhöhen das Herzinfarktrisiko.

Schutzstandards verschärfen

Lärmbelastungen erhöhen Herzinfarktrisiko

Lärmbelastungen erhöhen Herzinfarktrisiko

Signifikante Zusammenhänge zwischen Herzinfarktrisiko und langdauernden Lärmbelastungen sind heute nachgewiesen: Lärm macht krank, ja ist verantwortlich für erhöhte Sterberisiken. Der Staat kann es sich nicht erlauben, auf wirksame Schutzmassnahmen zu verzichten, wenn das Recht auf Leben und Gesundheit in Gebieten mit hohen Lärmbelastungen nachweislich aufs Spiel gesetzt werden.

Bisher ging es nur um die Lästigkeit von Lärm. Das ermöglichte der Politik bequeme Ausreden, hohe Lärmbelastungen zu dulden. Die blosse Einbusse an Wohlbefinden bei den Betroffenen verlangte kein hartes Durchgreifen mit den entsprechenden Folgekosten.

Lässt der Staat krank machenden, ja tödlichen Lärm zu, verstösst er gegen das Grundrecht auf Leben und auf Gesundheit. Daher ist eine harte Gangart bei der Lärmbekämpfung angesagt. Das Bundesgericht setzte gegen den nächtlichen Lärm am Flughafen Zürich harte Leitplanken*. Seine Vorgaben bei der Bekämpfung von nächtlichem Fluglärm sind daher auf alle Lärmarten auszuweiten.

* BGE 137 II 58 = BGr 1C_58/2010, E. 5.3.4. Das Bundesgericht stützte sich wie auch schon in BGE 126 II 522 auf die klassische Nachtlärmstudie auf Probandenbasis:
Mark Brink, Regula Rometsch, Katja Wirth Christoph Schierz, Lärmstudie 2000, Der Einfluss von abendlichem und morgendlichem Fluglärm auf Belästigung, Befindlichkeit und Schlafqualität von Flughafenanwohnern, Schlussbericht zur Feldstudie (Teile 2-A und 2-B), ETHZ, 2007, Download als PDF 

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